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Die Fuchsmühle wird aber schon in einer Urkunde vom Jahre 1311 als "molendinum in Tachruiz (Dachritz) erwähnt. Ihren Namen hat sie von einem Besitzer, Glorius Fuchs, der 1583 verstorben ist. Sie ist wahrscheinlich mit ihren nach Süden liegenden sehr dicken Lehmmauern das älteste Gebäude von Nehlitz. 
Während der Zeit der Dienstpflichtigkeit dem Amte gegenüber konnten die Höfe und Häuslerstellen in Nehlitz sich nur wenig entwickeln. Die vielfältigen Abgaben und Frondienste ließen keinen Wohlstand aufkommen. So zahlten nach dem Erbzinsregister von 1724 die 26 Zensiten des Amtsdorfes Nehlitz 86 Taler, 8 Groschen und 9 1/2 Pfennig sowie 8 Scheffel Roggen und 8 Scheffel Hafer an Erbzinsen.